Aufsatz zum Fernabsatzrecht

Noch ein kurzer Hinweis auf einen – auch wenn er von Vertretern des „konkurrierenden Lagers“ verfasst ist ;) – sehr lesenswerten Aufsatz:

Rolf Becker und Carsten Föhlisch,
„Von Quelle bis eBay: Reformaufarbeitung im Versandhandelsrecht“,
NJW 2005, 3377

Er enthält einen guten Überblick über die aktuelle Rechtslage in puncto Informationspflichten & Widerrufsrecht im Bereich des Fernabsatzrechtes und endet mit folgender Forderung:

Wissenschaft und Rechtsprechung sind gefordert, gerade bei den Ausnahmen vom Widerrufsrecht praxisgerechte Lösungsvorschläge zu erarbeiten und den Spielraum zu nutzen, den der EuGH mit seiner jüngsten Entscheidung „easyCar„ für das Schutzbedürfnis des Händlers andeutet. Ferner muss besonders vor dem Hintergrund der BGH-Entscheidung zur Internetauktion eine Missbrauchsdogmatik entwickelt werden, da hier der Händler auf Grund des zunächst anonymen Käufers und des sofortigen Vertragsschlusses keinen angemessenen Schutz durch Warnung der „Hochretournierer„ hat, wie sie richtigerweise durch das OLG Hamburg erlaubt wurde. Das Operationsfeld Versandhandelsrecht bedarf zudem noch weiterer Änderungen durch den Gesetzgeber, nachdem auch die jüngsten Korrekturen mehr Fragen aufgeworfen als gelöst haben.

Nunja, dann mal ran! ;)

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