Kündigung von Premiere-Bundesliga-Abos

Monday, 24. April 2006

Langsam schwimmen Premiere alle Felle weg. Nachdem ihr im Dezember letzten Jahres die arena Sport Rechte und Marketing GmbH überraschend die Übertragungsrechte für die Bundesligasaison 2006/07 wegschnappte, reagierten sicher nicht nur die Börsianer schockiert. Nach außen hin gab sich Premiere allerdings zuversichtlich und begann mit Rechteinhabern über die Erteilung von Unterlizenzen zu verhandeln. Zuletzt mit der Deutschen Telekom.

Diesen Verhandlungen wurde jedoch am Wochenende durch Äußerungen des DFL-Präsidenten Hackmann ein schwerer Dämpfer versetzt. Er wandte gegen eine entsprechende Vereinbarung zwischen Premiere und der Deutschen Telekom ein:

„Das wäre nicht akzeptabel“, sagte Liga-Präsident Werner Hackmann der „Bild“-Zeitung zu Plänen, die Internet-Fußballrechte der Telekom für eine Fernseh-Übertragung über Satellit zu nutzen. „Das würde bedeuten, dass man nicht mal Telekom-Kunde sein müsste, um die Bilder zu empfangen.“ Die Deutsche Telekom könne ihre Rechte nur für die Ausstrahlung über das Hochgeschwindigkeitsnetz von T-Online im Internet nutzen. „In diesem Geist sind die Verträge geschlossen worden“, betonte Hackmann. „Den bisherigen Premiere-Bundesliga-Kanal wird es nicht mehr geben.“

Doch Premiere lässt sich nicht beirren und vermeldet nach wie vor auf seiner Internetseite:

Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir unseren Abonnenten auch für die nächste Saison ein Fußball-Bundesliga Live-Angebot unterbreiten können. Premiere steht nach wie vor mit den Rechteinhabern in Verhandlung.

Ich bin gespannt, welches Kaninchen Premiere noch aus dem Zylinder ziehen will.

Bleibt es allerdings dabei, dass Premiere keine Übertragungsrechte erhält, so besteht für die bisherigen Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht nach § 314 BGB. Sie können also ohne Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Saison-Beginn kündigen. Dies sollte tunlichst per Einschreiben/Rückschein geschehen, da der Kunde den Zugang der Kündigung beweisen muss und es mitunter vorkommt, dass Kündigungsschreiben einfach “verschwinden”. Zu beachten ist allerdings, dass die Kündigung nur “innerhalb einer angemessenen Frist” nach Kenntniserlangung vom Kündigungsgrund erfolgen kann. Entscheidender Zeitpunkt dürfte hier der Moment sein, in dem sicher ist, dass Premiere die Bundesliga-Spiele nicht übertragen kann.

Diese Kündigungsmöglichkeiten hat man offenbar auch bei Premiere vor Augen und versucht daher die Kunden zu vertrösten

Allen Kunden, deren Abonnement PREMIERE FUSSBALL LIVE umfasst, garantieren wir: Sollte Premiere ab August 2006 keinen Bundesliga-Fußball mehr zeigen, können Sie Ihr Abonnement zu einem günstigeren Preis fortführen oder eines unserer anderen Angebote wählen, ausgenommen das Einstiegsabo PREMIERE START.

Dieses Angebot dürfte nur ein geringer Trost für diejenigen sein, die Premiere vor allem wegen der Liveübertragung geordert haben. Aber diese Fans müssen sich ja auch nicht mit einem “günstigeren Preis” abspeisen lassen.

Update (13.07.2006): Inzwischen ist Premiere ein überraschender Coup gelungen und kann nun doch die Bundesliga-Spiele übertragen. Dies betrifft allerdings nur Kunden, die Ihr Fernsehsignal über den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland empfangen. Für diese besteht kein Grund für eine außerordentliche Kündigung mehr. Für die übrigen Kunden – insbesondere jene, die Premiere über Satellit empfangen – besteht die Kündigungsmöglichkeit fort.

39 Comments zu 'Kündigung von Premiere-Bundesliga-Abos'

  1.  
    16. June 2006 | 13:21
     

    [...] Inzwischen ist der Zug für Premiere endgültig abgefahren. Deren letzte Chance – die Kooperation mit der Telekom – hat sich erledigt und es klar, dass Premiere nächste Saison die Bundesliga-Spiele nicht übertragen wird. Für die Kunden ist damit der Weg zur außerordentlichen Kündigung frei (siehe hierzu den Beitrag: Kündigung von Premiere-Bundesliga-Abos). [...]

  2.  
    Peter Pierskalla
    21. June 2006 | 20:54
     

    Das geht bei Premiere auch noch so:
    Kündigung wegen zukünftig fehlender BL-Erstattung ist am 30.04. zum 30.07.06 getätigt worden. Bestätigt wird diese Kündigung zum 30.06.2007. Das zusätzlich gebucht Filmpaket, nie genutzt, halt Beigabe, ist zwischen zeitlich abgeschaltet worden. Die Abogeühren werden trotzdem in voller Höhe abgebucht.

  3.  
    udo Lingemann
    7. July 2006 | 09:30
     

    Habe Premiere zum Bundesligastart 2 mal gekündigt. Einmal aus wichtigem Grunde und einmal als Sonderkündigungsrecht. Ich habs so gemacht wie die div. Verbraucherzentralen empfehlen. Auch per Einschreiben/Rückschein.
    Premiere interessiert meine Kündigung überhaupt nicht. Sie bestätigen meine Kündigung zum Vertragsende 2007. Das Geld für einen Rechtsstreit will ich mir sparen.
    Im Moment sieht es so aus, das ich für etwas bezahle was ich nicht bekomme und anscheinend nichts dagegen tun kann.!!

  4.  
    Ronny
    9. July 2006 | 18:05
     

    @Udo: Wieso kannst du nichts dagegen tun? Aber mitunter geht es nunmal nicht ohne die Gerichte. Davor darf man dann auch nicht zurückschrecken. Ich hoffe du hast Premiere nicht geschrieben, dass du keine Lust auf einen Prozess hast – denn dann wäre deren Reaktion nur all zu verständlich. Warum sollten sie freiwillig einknicken, wenn sie wissen, dass die Gegenseite nen Prozess fürchtet?

  5.  
    Rolf
    9. July 2006 | 19:37
     

    Habe genau die gleiche Antwort wie Udo erhalten nach zweimaliger Kündigung.
    Werde am 1. August die Karte zurückschicken und dann sollen sie mal kommen.
    Habe Rechtsschutzversicherung. Habe auch die Einzugsermächtigung entzogen und bei My Premiere die Kontonummer gelöscht

  6.  
    13. July 2006 | 10:16
     

    [...] Die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung des Bundesliga-Abos ist damit nun vom Tisch. [...]

  7.  
    mani
    14. July 2006 | 06:44
     

    Was ist mit denen die Premiere über Sat empfangen, die stehen doch nachwie vor im dunkeln. Wäre hier nicht noch mehr die ausserordentliche Kündigung gegeben. Kabel ja sat nein.

  8.  
    Ronny
    14. July 2006 | 08:35
     

    @mani: Diese Frage wurde an anderer Stelle schon aufgeworfen. Ist es denn tatsächlich so, dass die Sat-Empfänger keine Bundesliga bekommen? Die bisherige Berichterstattung lässt eine solche Differenzierung nicht erkennen. Aber wenn es wirklich so ist, haben die Sat-Empfänger natürlich weiterhin die Möglichkeit zur Außerordentlichen Kündigung.

  9.  
    17. July 2006 | 16:37
     

    [...] Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stellt auf ihrer Seite äußerst umfangreiche Informationen zur Ausübung des – wegen der eingeschränkten Bundesliga-Übertragungsrechte bestehenden – außerordentlichen Kündigungsrechts für Premiere-Abonnenten zur Verfügung. Wie bereits an anderer Stelle erörtert, ist dies jedoch nur für jene Kunden relevant, die Premiere über Satellit empfangen. Kunden, die Premiere über Kabel empfangen, werden auch in der nächsten Saison die Bundesliga-Spiele live sehen können. [...]

  10.  
    Stefan
    18. July 2006 | 14:53
     

    Premiere schaffts noch die treuesten Kunden zu vergraulen.
    Habe gerade nachgefragt, was ich für einen Vertrag (hab z.Zt. das Komplettpacket) bekommen könnte, wenn ich (in Stuttgart lebend) wg. der BL zu Arena wechsel.
    Der neue Vertrag + Arena-Abo wird 2 EUR teurer als bisher (ohne Mehrwert).
    Der Hammer -> wenn ich gar nichts unternehme läuft mein jetziger Vertrag (dann natürlich ohne BuLi) normal bis zum Vertragsende (1.3.), daß heißt dann 120 EUR für lau ! Die ticken doch nicht mehr richtig.
    Ich werde jetzt nochmal versuchen einen günstigeren Vertrag zu erhalten und wenn das nicht klappt versuch ich es nach dem hier vorgegebenen Weg.

    Dank an den Verfasser

  11.  
    Ulrich Seibert
    22. July 2006 | 19:44
     

    Ich habe 2 mal mein Komplett-Abo bei Premiere per Einschreiben mit Rückschein gekündigt, weil ich als Satelitten-Empfänger nun ja zu Arena wechseln muss. Mir wurde der 30.09.2007 als Kündigungstermin bestätigt,
    worauf ich mich natürlich nicht einlasse. Ende Juli bekommen die die Karte zurück, meine 4 Dekoder kann ich auf den Müll schmeissen, weil sie nicht Arena-tauglich sind. Sollte Premiere weiterhin Lastschiften ziehen, lasse ich sie zurückgehen und warte mal ab, was dann passiert, notfalle verklage ich den Saftladen.

  12.  
    torschusss
    24. July 2006 | 10:12
     

    So, ich habe auch eben mit premiere telefoniert. Nachdem nun 2 Kündigungen per Einschreiben mit Rückschein völlig ignoriert worden sind. Vertrag läuft aus 30.04.07. Entweder könnte ich das Abo kürzen auf 9,99 euro pro Monat, oder es bleibt bestehen wie es ist ( 43,00 Euro mtl.)

    Habe ihnen auch mitgeteilt das ich 2001 das Paket B mit Buli nehme, dies wurde automatisch im April 2004 als Komplettpaket umgewandelt. Darüber gibts ein Urteil vom LG München AZ.:12 O 17192/05, dass die damit verbundenen ,,Neuen” Vertragslaufzeiten nicht rechtens sind. So, und nun? steh ich da wie vorher. Hat jemand schon aktuellere Erkenntnisse bezüglich ausserordendlichem Kündigungsrecht? Bitte schnell schreiben, die zeit rennt mir weg.

    gruss Torschusss

  13.  
    Ronny
    24. July 2006 | 10:34
     

    @Torschuss: Es wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, aös dich an einen Anwalt oder eine Verbraucherzentrale zu wenden. Aber vielleicht hilft dir ja schon diese Seite weiter: http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/UNIQ115373005628764/link243862A.html

  14.  
    Berni
    5. August 2006 | 18:32
     

    Hallo, habe dasselbe Theater mit Premiere,
    habe nun alles einem Rechtsanwalt übergeben,
    war immer treuer Kunde seit 1991, aber nie wieder bei dem Verein!

  15.  
    Egon
    8. August 2006 | 18:46
     

    Es geht doch!!

    Lt. Vertrag lief mein Abo bis zu 31.01.2007.

    Am 19.07. habe ich mit Hinweis auf Sonderkündigungsrecht gekündigt.

    Am 24.07. teilt man mir mit nach gründlicher Prüfung könne man mir kein Sonderkündigungsrecht gewähren.

    Ich habe geantwortet, dass ich das so nicht hinnehme! Als Grund habe ich unter Anderem ein (zwar noch nicht rechtsklräftiges) Urteil des LG-München 1 (Az.:12 0 17192/05) zitiert in dem es heist: “Programme, einzelne Kanäle, deren Nutzung und die Zusammensetzung der Programmpakete und die Preise dürfen nicht beliebig geändert werden.“

    Weiter Gründe aus meinem zweitem Schreiben:

    Die Umgestaltung des Angebotes, wie jetzt zum 1. August, wäre nach meiner Auffassung aber auch von einer wirksamen Leistungsänderungsklausel nicht gedeckt, da die gebuchte Leistung um den einzigen für mich wichtigen Teil-bereich reduziert wird.

    Programme/Programmpakete oder Sender bestehen nicht nur aus Masse unabhängig von Inhalt, Qualität und Aktualität, sondern gerade auf diese Punkte kommt es bei den Angeboten an. Die Einstellung von Berichterstattungen, die mich besonders interessieren, sind eine gravierende Verschlechterung zum meinem Nachteil.

    Unabhängig von der Zulässigkeit der Änderungen hätte PREMIERE mich als Nebenpflicht aus dem geschlossenen Vertrag umfassend über die Änderungen – insbesondere im Verhältnis zu den früheren Angeboten – z. B. mittels einer Gegenüberstellung individuell informieren müssen. Dies ist nicht geschehen. Es geht nicht an, dass ich mich über die Medien oder den untransparenten Internetauftritt von PREMIERE selbst informieren muss.

    Als Bundesligafan musste ich mich, um in den Genuss der entsprechenden Berichterstattung zu kommen, für weitere PREMIERE-Produkte entscheiden, da ich die Bundesliga alleine nicht abonnieren konnte. Die “weiteren PREMIERE-Produkte“ sind für mich nicht von Interesse.

    Parallel habe ich natürlich die Einzugsermächtigung wiederrufen und die Stornierung aller Beträge angekündigt die nach dem Augustbeirag abgebucht werden.

    Und siehe da!!

    Heute hat PREMIERE mir mitgeteilt, dass meine Kündigung noch einmal INTENSIV geprüft wurde und man mir nun doch den 10.08.2006 als Ausstiegsdatum bestätigen könne!

    Also wie gesagt, es geht doch!

    Allen Zwangspremiereabonenten kann ich nur den Rat geben nicht nachzulassen.

    …mal sehen wie das in Zukunft mit Arena läuft. :-)

  16.  
    Dirk
    9. August 2006 | 13:44
     

    Bin ebenfalls Betroffener (außerordentliche Kündigung zum 31.7.2006, Bestätigung durch Premiere zum 30.9.2007).
    M.E besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht für alle diejenigen, die Bundesliga nicht mehr empfangen können (alle Sat.empfänger und Teile der Kabelempfänger (alle die nicht bei Kabel Deutschland empfangen). Neben dem Recht zur außerordentlichen Kündigung besteht m.E. für alle diejenigen, die eine Vertragsänderung im Wege des Fernabsatzes angeschlossen haben (was eigentlich bei allen langjährigen Kunden der Fall ist) ein unbegrenztes Widerrufsrecht der Vertragserklärung, da die Widerrufsbelehrung von Premiere m.E. nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen:
    1. Widerruf der Einzugesermächtigung
    2. auf Mahnungen nicht reagieren
    3. dem Mahnbescheid widersprechen
    4. und dann mal sehen, ob Premiere vor Gericht zieht.

  17.  
    Werner Bialon
    2. September 2006 | 11:12
     

    Ich habe ebenfalls ein komplett Abo bei Premiere. Mein Vertrag läuft bis 31.03.07 (Sat Empfang) Meine ausserordentliche Kündigung wegen wegfalls der Buli, der Verteuerung in 2006 um ca. 20%, und wegfall einiger Filmkanäle, statt 7 nur noch 4 und dem Nichteinhalten einer schriftlichen Zusage seitens Premiere, wenn sie die Buli nicht mehr übertragen, würde sich die Abo-Gebühren dementsprechend ermäßigen, wurde abgelehnt, die Kündigung aber zum 31.03.07 bestätigt!
    Das werde ich nicht akzeptieren, werde über einen Anwalt weiterkämpfen!
    Werner Bialon

  18.  
    Frank S.
    9. September 2006 | 08:11
     

    Premiere sind für mich einfach nur Betr[...] und ich habe die Schnauze voll.Eigentlich lief mein Vertrag aus und angeblich hätte ich per Telefon einen neuen Vertrag bestätigt(muhaha) und nun gibt es noch nicht mal ein Sonderkündigungsrecht obwohl ich nur Sport Live habe.Dieser Verein ist sowas von Sch…..

  19.  
    Detlef S.
    11. September 2006 | 14:40
     

    Hallo,
    bin ( war ) Premiere Abonnent, empfange über Sat und hatte das Komplett Paket. Meine Kündigung zum 31.07.2006 wurde abgelehnt, nichts desto trotz habe ich die Einzugsermächtigung widerrufen.
    Mittlerweile habe ich die 2 Mahnung für ein Abonnement bekommen, dass Premiere nicht mehr ausstrahlen kann.
    Soll nun 87 Euro zahlen.
    Meine Karte habe ich nach der Kündigung an Premiere geschickt und gebeten, den Eingang der Karte zu bestätigen. Nichts ist passiert.

    Ich werde auf jeden Fall nicht nachgeben und habe in der Zwischenzeit eine Strafanzeige bei der Polizei Hamburg erstattet. Wegen Betruges gegen die Verantwortlichen der Premiere Fernsehen GmbH.
    Das geht online.
    Ich habe argumentiert, dass Premiere wider besseren Wissens die Kunden nicht aus den Verträgen entlässt, im Gegenteil, durch die Behauptung, es gebe kein Kündigungsrecht, werden die Kunden getäuscht und Premiere kommt in den Genuss weiterer Abogebühren.

  20.  
    Hans-Werner
    23. September 2006 | 14:45
     

    Hallo,
    danke für die guten Tipps; ich sehe die leidige Angelegenheit ebenfalls gelassen. Wie will Premiere dem Gericht erklären, dass sie gerne Geld vom Kunden haben möchte für eine Leistung, die sie nicht mehr erbringen können. Mittlerweile habe ich soviel Infos zu diesem Thema gesammelt, dass ich mich schon fast auf die Verhandlung freue. Bin ebenfalls bei der zweiten Mahnung angekommen; die drohen sogar damit mich abzuschalten (schön blöd, die Karte haben die bereits und auch bestätigt). Premiere zerstört die zarte Pflanze “Bezahlfernsehen” in Deutschland, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendwann wieder soviele Leute vertraglich an so einen “Laden” binden werden. Zum Stellenwert von Premiere: in den großen Märkten führen die Werbeaufbauten nur noch ein Schattendasein und das ist auch gut so!!
    Haltet durch, die geben auf, jede Wette

  21.  
    Michael Sch.
    26. September 2006 | 23:26
     

    Hallo
    Auch ich habe mein Premiere -Abo zum 31.07.2006 auserordentlich gekündigt,bis heute habe ich noch keine Bestätigung von Premiere erhalten.Da ich auch die Einzugsermächtigung zurück gezogen habe ,habe sie mir einen neuen Antrag zugeschickt,aber mit kein Wort die Kündigung erwähnt.
    Der 2 . Mahnung habe ich jetzt wieder wiedersprochen und die Kündigung noch ein mal bestätigt.Seit 3 Tagen haben sie die Karte deaktiviert.
    Aber immer noch keine Antwort auf die Kündigung geschickt.
    Ich warte jetzt mal ab was weiter passiert.

  22.  
    Heinz G.
    6. October 2006 | 13:09
     

    Hallo,
    mir geht es so, wie vielen anderen Betroffenen. Ich habe mein Komplettprogramm, mit Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht zum 31.07.2006 gekündigt. Mit gleichem Schreiben habe ich natürlich Premiere auch die Einzugsermächtigung entzogen. was auch das einzige war was akzeptiert wurde. Bestätigt wurde dann nur der Termin der ordentlichen Kündigung 30.11.2006, wovon natürlich nicht die Rede war. Man hat mich aber sehr freundlich gebeten die restlichen 4 Monatsgebühren vo je € 42,00 zu überweisen, was natürlich nicht geschieht, obwohl bereits eine Mahnung vorliegt. Die Karte ist übrigens auch fristgerecht zurückgegangen, was auch bestätigt wurde.
    Heute kam ein Brief, in dem die ausserordentliche Kündigung nach wie vor nicht bestätigt ist. Aber man hat mich gebeten unter der bekannten Nr. anzurufen um dabei die Missverständnisse auszuräumen. Das habe ich natürlich auch getan und habe sehr schnell festgestellt, dass man mich mit irgendwelchen Äußerungen auf Glatteis führen wollte, was bei mir aber nicht geht.
    Ich sitze die Sache aus, notfalls RA. Auch wenn es nur um insgesamt € 168,00 geht. Die wären nämlich für etwas was Premiere nicht nur nicht leistet, sondern auch nicht leisten kann.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Mitbetroffenen Stehvermögen und Geduld.

  23.  
    Bernd v.E
    6. October 2006 | 16:40
     

    Ich habe auch Premiere außerordentlich zum 31.08.2006 gekündigt und die Einzugsermächtigung entzogen. Habe eine Bestätigung für
    April 2007 bekommen und soll nun den Premiere Beitrag überweisen. Habe dann geschrieben dass ich die Karte zum 31.08.2006 per Einschreiben Rückschein unter Zeugen zurückschicke und keine weiteren Zahlungen mehr leiste. Bis heute keine Reaktion. Die Zeitung TV digital bekomme ich auch immer wieder zugestellt, obwohl ich diese mehrmals gekündigt habe, per Brief und Email. Auch schicke ich die Zeitung immer wieder zurück (Annahme verweigert). Heute bekomme ich schon wieder eine TV digital.
    Nun wurde es mir zu blöd, habe heute bei TV digital angerufen und gefragt was das soll. Der nette Mann am Telefon sagte dann, das er nichts machen kann, da TV digital einen Vertrag mit Premiere hat. Premiere hat das Abbo zum April 2007 erst gekündigt. Solange werde ich die Zeitung immer noch bekommen. Aber das macht nichts die geht Postwendend wieder zurück. Ich glaube und hoffe dass ich von diesem Verein nichts mehr höre. Wenn doch gehe ich zum Anwalt

  24.  
    Sven
    27. October 2006 | 18:44
     

    Hallo Miteinander,

    ich bin ebenfalls einer dieser Sat.-Empfänger der außerordentlich gekündigt hat, die Karte zurückgesandt hat, nichts mehr bezahlt hat und keine Kündigungsbestätigung bei 140 EUR OP erhält.
    Gibt es denn hier jemanden der sich mit einer Art Sammelklage auskennt. Da würde ich mich gleich anschließen. Ich denke wenn man einzeln kämpft versuchen die uns weiter für dumm zu verkaufen. Mein Hinweis auf das Urteil vom vom LG München ist damit zurückgewiesen worden, dass Premiere dagegen Berufung eingelegt hat und somit auf die Nicht-Rechtskräftigkeit dieses Urteils besteht. Ich weiß ja nicht was die Vorhaben, aber wer will denn bei soviel Unmut noch weiter Kunde bleiben … KEINER. Ein Sonderangebot und alles wäre gut. So aber nicht. Also wer kennt Anwälte oder hat ne Ahnung wie ne Sammelklage funktioniert. Grüße aus Berlin

  25.  
    Körner, Markus
    2. November 2006 | 15:52
     

    Hallo,
    habe gerade mit premiere telefoniert. Bin ebenso Sat-Kunde. Habe Bestätigung zum 31.07.07 erhalten. Mittlerweile lesen die wohl nicht mal mehr die Briefe der erzürnten Kunden. Ich soll die smart-Card zurück schicken, obwohl sie beigefügt war. Mein Eindruck : Die stehen alle unter enormen Druck. Die Mitarbeiter sind total geschafft. Herr Lippert hat mich noch informiert, ich wäre schon in der zweiten Mahnstufe und bald würde ein Inkasso-Büro eingeschaltet.
    ich habe entgegnet, dass ich noch nie Angst vorm schwarzen Mann hätte und premiere schon bis vor Gericht gehen müsste.
    Er wünschte mir dann einen schönen Tag.
    Was ist bloß aus denen geworden. Glauben die wirklich, dass derartige Praktiken unbemerkt blieben ?

  26.  
    Axel
    3. November 2006 | 18:26
     

    Hallo,
    einer Sammelklage die mein “Vorredner” angedeutet hat, würde ich mich liebend gern anschliessen, nur weiß ich auch nicht wie das funktioniert.
    Wenn einer was weiß, ich bin dabei!!!

  27.  
    Claudia
    10. November 2006 | 16:40
     

    ICH AUCH !!!

  28.  
    Frank
    13. November 2006 | 10:40
     

    Hallo,
    sogenannte Sammelklagen wie in Amerika gib es nicht in Deutschland.
    (siehe Wikipedia “Sammelklage” oder google Sammelklage in Deutschland)

  29.  
    axel
    15. November 2006 | 10:33
     

    Hallo,
    bei mir ist es wie bei meinen vorrednern.
    ich bin schon bei der 4.Mahnung angelangt und bei der androhung eines Inkassounternehmens.
    sie schreiben mir immernoch in ihren standardbriefen von abschaltung des programmes, obwohl sie seit drei monaten die karte haben…
    ich bleibe stur, aber weiß noch nicht was mit dem inkassounternehmen passiert.

  30.  
    Marcus
    20. November 2006 | 16:56
     

    Hallo! Über Streß mit Premiere könnt ich ein Buch schreiben. Lange Geschichte, seit Anfang 2006 nur Theater. Und jetzt Brief vom Inkasso Büro, fordern 569,- Euro Schadenersatz. Macht mir schon ein bißchen Angst. Fühle mich im Recht, aber wenn es vor Gericht geht … Anwalt kann ich mir nicht leisten. Jemand schon Erfahrungen mit P. inkasso?

  31.  
    Marco
    22. November 2006 | 14:26
     

    Bin auch schon bei 4. Mahnung. Habe bisher trotz telefonischer Zusage noch nie ein entgegenkommendes Angebot bekommen. Heute geht nochmal ein Schreiben an Premiere auch mit Verweis auf diese Seite und “Egon” vom 8.August und wie die entscheiden wer kündigen kann/darf und wer nicht. Ausserdem gehe ich heute gleich noch sicherheitshalber mit einigen recherchen und meinen Schreiben zum Anwalt um auf Nummer sicher zu gehen. Mal sehen wie Premiere jetzt reagiert.

  32.  
    Fichti
    2. December 2006 | 21:20
     

    Hallo, ich sammle auch Mahnungen von Premiere. Der Witz dabei ist, ich hatte dieses Werberpaket für Premiere komplett für 20 € pro Monat. Mich lassen Sie auch nicht aus den Vertrag. Witzig dabei ist, das mal Premiere geht und mal abgeschalten ist. Noch besser ist, dass Premiere 20 € von meinem Konto abgebucht hat. Habe es nicht gleich bemerkt und die Frist für die Rückbuchung war abgelaufen. Jedesmal wenn Premiere mir eine Mahnung schickt, schicke ich eine zurück.

  33.  
    Paul
    4. December 2006 | 22:43
     

    Hallo an Alle
    Auch ich hatte Premiere Komplett über Satelit.
    Keine Bundesliga…also Sonderkündigung!!!
    Mein Rat an alle!
    Nicht reden oder telefonieren sondern sofort zu Anwalt!!!!
    Ihr werdet sehen was alles möglich ist……!

  34.  
    Ben
    7. December 2006 | 12:10
     

    Hallo zusammen,
    habe gestern das Schreiben vom Inkassobüro INFOSCORE bekommen. Bin wie die meisten hier bei der 4. Mahnung gewesen. Die Forderung beläuft sich mitlerweile auf 540 EUR. Das kann einem schon etwas Angst einjagen. Doch ich hoffe dass sich am Ende die Hartnäckigkeit lohnt. Habe Kontakt zum Anwalt aufgenommen, dieser will jetzt ein Schreiben an Premiere und zeitgleich an INFOSCORE schicken. Er sprach auch von einer Anklage wegen Betrug.
    Hoffentlich ist der Spuck bald vorbei !!!
    Viel Glück an alle
    Premiere – never again !!!!!

  35.  
    Klaus Driesel
    14. December 2006 | 04:31
     

    Bin auch bei der 4. Mahnung gelandet.Habe gestern das Schreiben vom Inkassobüro INFOSCORE bekommen. Die Forderung beläuft sich mitlerweile auf 287,68 EUR.Habe kein Kabel Deutschland sondern ihs.Das kann einem schon etwas Angst einjagen. Wie soll ich mich verhalten. Wer giebt mir einen Tip.

    RJ: Du solltest dich wirklich an eine Verbraucherzentrale oder an einen Anwalt wenden.

  36.  
    nico
    9. January 2007 | 17:10
     

    Premiere ist der reinste B[...]!!!

    habe nur einen Gutschein (einmalig zahlen)gehabt und sofort alles Wichtige gekündigt.Dann bekam ich Post, dass mein Paket wie gewünscht auf Paket X umgestellt wird-dachte,hallo wie von mir gewünscht??
    Die Frau von der Hotline sagte mir es wäre keine Kündigung eingegangen,ne schon klar. Habe dann die Bestätigung die ich von P: erhalten hatte dort hingeschickt. Dann meinten die plötzlich, es geht nicht um das Paket, sondern das von 2005. Da ist doch offensichtlich, dass die mir ein ABO ahängen wollen. Es wurden sogar schon 25,- Beitrag abgebucht, die ich sofort zurückgeeholt habe.
    Heute wieder Post, es liegt keine Einzugsermächtigung vor ich soll 35,- überweisen und eine Einzugserm. erteilen. Bin gespannt was noch kommt. Hat jemand Ähnliches erlebt und ist da ohne Anwalt rausgekommen????

  37.  
    Alfred Sebastian
    25. October 2007 | 21:27
     

    Hallo, habe auch das reine Bundesligaabo außerordentlich gekündigt im August 2008. Mittlerweile sind die Kosten bei ca 450 € angelangt und die Sache geht vor Gericht, da ich dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprochen habe.

  38.  
    Marina Salbert
    10. December 2007 | 19:14
     

    Ich habe seit etwa einem halben Jahr keinen Empfang mehr und habe deshalb die Rechnungen nicht bezahlt. Meine außerordentliche Kündigung hat man abgelehnt. Premiere droht mir nun mit einer Schadensersatzklage über ca. 450 Euro. Ich werde nicht bezahlen und den Mahnbescheid abwarten.

  39.  
    Lars Schulze
    23. October 2008 | 21:05
     

    Hallo an alle die von Premiere besch…. werden! Habe kein Kabel bw. und keine Sat.anlage ! Habe schon die dritte Kündigung geschrieben,und 2xmal per Fax. habe die Briefe per Einschreiben geschickt!Wart bis ende des monat`s ,werde geld zurück Buchen,und zum Anwalt gehen!!!!!!!!!!

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Bitte keine Anfragen "Was soll ich tun?", "Wie soll ich mich verhalten?". In den meisten Fällen sind diese Fragen völlig überflüssig, weil die nötigen Informationen in dem Artikel stehen oder jedenfalls bereits entsprechend verlinkt sind. Wer darüber hinaus eine individuelle Rechtsberatung wünscht, muss sich an eine Verbraucherzentrale oder an einen Anwalt wenden. Nachtrag: Da dieser Hinweis offenbar nicht fruchtet, werden ab sofort jegliche Anfragen nach rechtlicher Beratung nicht mehr freigeschaltet bzw. gelöscht. Tut mir leid, aber sonst quellen die Kommentare über.

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