Who want’s to be a millionaire?

Dienstag, 13. Juni 2006

Die gute alte Nigeria-Connection. Während die Schmidtleins dieser Welt kommen und gehen, ist es wirklich schön zu sehen, dass zumindest hier eine gewisse Beständigkeit herrscht. Die Gier vieler Menschen macht es offenbar zu einem Erfolgsprojekt. Und ich meine jetzt nicht die Gier der Personen, die hinter dieser Bande stecken. Sondern die Gier derjenigen, die auf deren Tricks noch immer hereinfallen. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass ein einigermaßen intelligenter Mensch allein aufgrund einer völlig absurden Geschichte ein paar hundert bis tausend Euro an einen Wildfremden überweist. Aber wenn einige Millionen Euro als Rendite locken, schalten viele offenbar den Verstand aus.

Da man also gar nicht oft warnen kann, hier eine beispielhafte E-Mail, die aktuell wieder im Umlauf ist:

Geschäfts-Vorschlag!
Sicher sind Sie verwundert, diese Nachricht von jemandem zu erhalten, den sie nicht personlich kennen. Der Grund weshalb ich mich an Sie wende ist das ich Simon Muzenda in, der erstgeborene Sohn von Azabeya Zulue Muzenda, einem der bekanntesten schwarzen Farmer in Zimbabwe. Er wurde vor kurzem im Laufe des Landstreites in meinem Land ermordet.

Ich erhielt Ihre Adresse durch das Interne und habe mich entschieden mich an Sie zu wenden. Bevor mein Vater starb, nahm er mich mit nach Johannesburg um dort einen Betrag von 10,5 Millionen US$ (zahn Millionen funfhunderttausend US Dollar) bei einer privaten Sicherheitsfirma zu deponieren. Er hat die drohende Gefahr geahnt und daher diesen Betrag in einer Kassette dort hinterlegt, die er als normales Wertgut deklarierte um keinen Verdacht zu erwecken. Die Kosten für die Hinterlegung gering zu halten. Niemand weiss also von dem Bargeld in dieser Kassette. Ursprunglich war dieser Betrag für neue Maschinen und Chemikalien für seine Farm gedacht, ausserdem wollte er neues Farmland in Swaziland erwerben. Das Landproblem entstand als der Präsident von Zimbabwe, Mr. Robert Mugabe, seine neue Landreform durchsetzte bei der nur die reichen weissen Farmer und einige wenige schwarze Farmer Vorteile verschafft wurden, für alle anderen war die Existenz nun bedroht. Daraus resultierten dann schlielich die Unruhen die sich ausbreiteten und denen viele Menschen zum Opfer fielen und ihr Leben lassen mussten. Leider ist mein Vater ebenfalls eines dieser Opfer das sein Leben verlor. Vor diesem Hintergrund bin ich mit der Familie unter lebensgefährlichen Umständen aus Zimbabwe nach Holland geflohen, hier haben wir politisches Asyl beantragt.

Das in Sudafrika zuruckgelassene Geld wollen wir nun der Sicherheit wegen auf ein Konto hier bertragen. Das Gesetz in Holland verbietet es aber Menschen die politisches Asyl beantragt haben während dieses Verfahrens ein Konto zu erschaffnen oder irgendwelche Transfers die über die hollandische Grenze hinausgehen abzuwickeln. Als der erstgeborene Sohn bin ich nun für meine ganze Familie verantwortlich und habe die Rolle meines Vaters als Bewacher und Beschitzer ubernommen. Nun stehe ich vor dem Problem dieses Geld ohne Wissen der afrikanischen Regierung hierher zu transferieren, ansonsten wurde man uns den gesamten Betrag enteignen, dieses Geld ist aber alles das uns noch geblieben ist. Die Südafrikanische Regierung unterstutzt wohl die Regierung Zimbabwes, so dass auch dort nichts von meinem Vorhaben bekannt werden darf. Die Zukunftsplane beider Länder sind wohl genauso ähnlich wie es deren politische Vergangenheit ist. Als Geschäftsmann suche ich nun nach einem Partner dem ich voll und ganz vertrauen kann, dem ich meine und auch die Zukunft meiner ganzen Familie anvertrauen kann. Ich möchte Sie wissen lassen, dass mein Plan völlig ohne Risiko ist, falls Sie mir und meiner Familie helfen wollen. Alles worum ich Sie bitte, ist eine Vereinbarung mit der hollandischen Niederlassung der Sicherheitsfirma zu treffen, das hinterlegte Wertgut auszuhändigen. Ich meinerseits habe bereits Anweisung gegeben die Kassette von Sudafrika nach Holland zu senden.

Vorher allerdings müssen noch einige wichtige Formalitäten erledigt werden, wie die Änderung des Begunstigten an diesem Wertgut. Weiterhin habe Ich vor diese Geld nach Erhalt möglichst gut und gewinnbringend zu investieren. Ich möchte Ihnen zwei Vorschläge unterbreiten.

Erstens biete ich Ihnen einen Teil der Gesamtsumme an, wenn Sie bereit, Ihr eigenes Konto für diese Transaktion zur Verfugung zu stellen. Oder aber Sie sind an einer Partnerschaft mit mir interessiert um diese Summe profitabel in Ihrem Land zu investieren. Egal welcher Vorschlag Ihnen mehr zusagt, zögern Sie nicht mir Ihre Entscheidung mitzuteilen. Für alle entstehenden Unkosten habe ich 5% des Gesamtbetrages ingeplant. Sollten Sie nicht an einer Partnerschaft mit mir interessiert sein, biete ich Ihnen 25% des Betrages an und werde die verbleibenden 70% für meine Investitionen in Ihrem Land nutzen. Sie können mich jederzeit unter dieser e-Mail Adresse erreichen: (mizenda@mmail.com) Ich bitte Sie jedoch um Ihre absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit Dritten gegenuber.

Gott schutze Sie!
Hochachtungsvoll
Ihr ergebene,
Mr. Mikel
Zulue.

7 Kommentare zu “Who want’s to be a millionaire?”

  1.  
    1 — Bleuel
    24. Juni 2006 | 11:32
     

    Wie beigefügte e-mail zeigt, scheint das Spiel nicht nur auf Afrika beschränkt zu sein.

    Mr.Chow Woo
    Accounting Officer,
    Bank of Tokyo-Mitsubishi
    16/F, Tower 1,
    Admiralty
    Centre, 18 Harcourt Road,
    Central, Hong Kong.

    Dear Friend,

    I am Mr.Chow Woo,Accounting Officer
    Bank of Tokyo-Mitsubishi,Hong Kong.
    I have a sincere and very confidential
    business proposition for you.

    On october 6th 1999,a British consultant/contractor with the Chinese Ministry of Agricuture, Mr. George Stevenson made a (Fixed) Deposit for twelve calendar months, valued at US$16,600,000.00 (Sixteen Million six hundred United State Dollars only) in my branch.

    Upon maturity,I sent
    a routine notification to
    his forwarding address but got no reply.
    After a
    month, we sent a reminder and finally we discovered from his contract employers, the Chinese Ministry of Agriculture that Mr. George Stevenson died after a brief illness on postrate cancer. On further indept investigation, I found out that he died without notifying anybody about the deposit in my bank.This sum of US$16,600,000.00 is still sitting in my Bank and the interest is being rolled over with the principal sum at the end of each year. No one will ever come forward to claim it.

    According to the Hong Kong Law,under the Chinese constitution at the expiration of 7 (seven) years,such funds will revert to the ownership of the Government for financing military operations on defence affairs, such as purchasing of arms and ammunitions for the military.

    In order to avert this negative
    development,i will
    like to seek for your permission as a foreigner to stand as the next of kin to Mr. George Stevenson so that the fruits of this old man’s labor will not be use for financing weapons which will further enhance the courses of war in the world in general.

    The money
    will be paid into your account for us to share in the ratio of 60% for me and 40% for you on your assistance.There is no risk at all as all the paperwork for this transaction will be done by my attorney and with my position as the Accounting Officer, guarantees the successful execution of this transaction.
    If you are interested, please reply
    immediately.

    Upon your response, I shall then provide you with more details and that will help you understand the transaction.

    You should
    observe utmost confidentiality,
    and rest assured that this transaction
    would
    be most profitable for both of us because I
    shall require your
    assistance to invest my share
    in your country.

    Awaiting your urgent
    reply.

    Thanks and regards.

    Mr.Chow Woo

  2.  
    2 — GaWu
    11. Juli 2006 | 13:02
     

    Habe soeben auch diese Mail bekommen:

    Jetzt sind es schon 15,5 Mio

    Sicher sind Sie verwundert, diese Nachricht von jemandem zu erhalten, den sie nicht personlich kennen. Der Grund weshalb ich mich an Sie wende ist das ich Simon Muzenda in, der erstgeborene Sohn von Azabeya Zulue, einem der bekanntesten schwarzen Farmer in Zimbabwe. Er wurde vor kurzem im Laufe des Landstreites in meinem Land ermordet. Ich erhielt Ihre Adresse durch das Interne und habe mich entschieden mich an Sie zu wenden. Bevor mein Vater starb, nahm er mich mit nach Johannesburg um dort einen Betrag von $15,5M. US (Fünfzehn Millionen fünfhunderttausend US Dollar) bei einer privaten Sicherheitsfirma zu deponieren. Er hat die drohende Gefahr geahnt und daher diesen Betrag in einer Kassette dort hinterlegt, die er als normales Wertgut deklarierte um keinen Verdacht zu erwecken. Die Kosten für die Hinterlegung gering zu halten. Niemand weiss also von dem Bargeld in dieser Kassette. Ursprunglich war dieser Betrag für neue Maschinen und Chemikalien für seine Farm gedacht, ausserdem wollte er neues Farmland in Swaziland erwerben. Das Landproblem entstand als der Präsident von Zimbabwe, Mr. Robert Mugabe, seine neue Landreform durchsetzte bei der nur die reichen weissen Farmer und einige wenige schwarze Farmer Vorteile verschafft wurden, für alle anderen war die Existenz nun bedroht. Daraus resultierten dann schlielich die Unruhen die sich ausbreiteten und denen viele Menschen zum Opfer fielen und ihr Leben lassen mussten. Leider ist mein Vater ebenfalls eines dieser Opfer das sein Leben verlor. Vor diesem Hintergrund bin ich mit der Familie unter lebensgefährlichen Umständen aus Zimbabwe nach Holland geflohen, hier haben wir politisches Asyl beantragt. Das in Sudafrika zuruckgelassene Geld wollen wir nun der Sicherheit wegen auf ein Konto hier bertragen. Das Gesetz in Holland verbietet es aber Menschen die politisches Asyl beantragt haben während dieses Verfahrens ein Konto zu erschaffnen oder irgendwelche Transfers die über die hollandische Grenze hinausgehen abzuwickeln. Als der erstgeborene Sohn bin ich nun für meine ganze Familie verantwortlich und habe die Rolle meines Vaters als Bewacher und Beschitzer ubernommen.
    Nun stehe ich vor dem Problem dieses Geld ohne Wissen der afrikanischen Regierung hierher zu transferieren, ansonsten wurde man uns den gesamten Betrag enteignen, dieses Geld ist aber alles das uns noch geblieben ist. Die Südafrikanische Regierung unterstutzt wohl die Regierung Zimbabwes, so dass auch dort nichts von meinem Vorhaben bekannt werden darf. Die Zukunftsplane beider Länder sind wohl genauso ähnlich wie es deren politische Vergangenheit ist.Als Geschäftsmann suche ich nun nach einem Partner dem ich voll und ganz vertrauen kann, dem ich meine und auch die Zukunft meiner ganzen Familie anvertrauen kann. Ich möchte Sie wissen lassen, dass mein Plan völlig ohne Risiko ist, falls Sie mir und meiner Familie helfen wollen. Alles worum ich Sie bitte, ist eine Vereinbarung mit der hollandischen Niederlassung der Sicherheitsfirma zu treffen, das hinterlegte Wertgut auszuhändigen. Ich meinerseits habe bereits Anweisung gegeben die Kassette von Sudafrika nach Holland zu senden.
    Vorher allerdings müssen noch einige wichtige Formalitäten erledigt werden, wie die Änderung des Begunstigten an diesem Wertgut. Weiterhin habe Ich vor diese Geld nach Erhalt möglichst gut und gewinnbringend zu investieren. Ich möchte Ihnen zwei Vorschläge unterbreiten.Erstens biete ich Ihnen einen Teil der Gesamtsumme an, wenn Sie bereit, Ihr eigenes Konto für diese Transaktion zur Verfugung zu stellen.Oder aber Sie sind an einer Partnerschaft mit mir interessiert um diese Summe profitabel in Ihrem Land zu investieren.Egal welcher Vorschlag Ihnen mehr zusagt, zögern Sie nicht mir Ihre Entscheidung mitzuteilen. Für alle entstehenden Unkosten habe ich 5% des Gesamtbetrages ingeplant.
    Sollten Sie nicht an einer Partnerschaft mit mir interessiert sein, biete ich Ihnen 25% des Betrages an und werde die verbleibenden 70% für meine Investitionen in Ihrem Land nutzen.Sie können mich jederzeit unter dieser e-Mail Adresse erreichen: (johnnyzulue22@fsmail.net) Ich bitte Sie jedoch um Ihre absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit Dritten gegenuber.
    Zu diesem Zwecke senden Sie mir bitte Ihre Persönliichen Daten wie Voll Namen, Adresse Telefon-,und Fax nummer

    Gott schuetze Sie!
    Hochachtungsvoll

    Ihr ergebene,

    Mr. Johnny Zulue.

  3.  
    3 — Matter Uta
    23. August 2006 | 11:04
     

    Ich wurde auch von Herrn Zulue angemailt. Habe mich proforma darauf eingelassen. Unglaublich was da alles rauskam. Mittlerweile bin ich im Besitz einer Depot-Bescheinigung einer Sicherheits-Firma - alles getürkt. Hatte ihn sogar am Telefon. Alles klingt unglaublich profitabel, aber eben …..

  4.  
    4 — Schmid
    23. November 2006 | 00:30
     

    Das gleiche ist mir auch passiert, habe mich beim ersten Mal nicht geoutet sondern mitgespielt, dann kam sofort eine Antwort, braucht meine gesamte Adresse, danach habe ich ihn per email ausgelacht, was er glaubt, für einen Dummkopf vor sich zu haben. Dann war Funkstille. Na, geht doch r. Schmid

  5.  
    5 — Bruce
    21. Mai 2007 | 06:55
     

    Habe ein Mail von Mr. Chow Woo mit dem gleichem Wortlaut, wie in der oben angeführtren Mail erhalten. Die geben wohl nie auf und finden anscheinend immer wieder naive Menschen die an ein Wunder glauben.
    Übrigens erhalte ich ständig Mails aus allen teilen der Welt, die ehnliche Vorschläge enthalten.
    Ignorieren Sie sie einfach.

  6.  
    6 — A. Heidemann
    3. März 2008 | 11:52
     

    Hallo, habe auch eine e-mail bekommen, diesmal hies der Herr aber Osasu Mbeki, Sohn von dem bekannten schwarzen farmer Osayowmlubor Mbeki. Haben den Namen wohl geändert, da der Nachname Mbeki vielleich einigen Europäern bekannt vorkommt.
    Habe dem Herrn den oben gedruckten Artikle gesendet.

  7.  
    7 — Mirsada
    24. Juni 2008 | 20:23
     

    habe auch solches e-mail erhalten, mit 11.5 Mio US Dollar

    lächerlich was die da treiben das sind gauner`
    am besten man antwortet gar nicht auf ihren vorschlag

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