Dialerschutz.de berichtet, dass in den letzten Tagen wieder vermehrt Lockanrufe über 0137-Nummern erfolgen. Das Vorgehen dieser Abzocker ist nicht neu.
Sie klingeln massenhaft Mobilfunknummern durch und unterbrechen nach einmaligem Klingeln die Verbindung. Auf dem Handydisplay der Betroffenen erscheint der bekannte „Anruf in Abwesenheit“, verbunden mit der eingespielten 0137-Nummer, an der die Täter und der Netzbetreiber mitverdienen.
Daneben erhalten nach wie vor zahlreiche Telefonkunden Anrufe, bei denen ihnen mitgeteilt wird, sie hätten “einen Barpreis bis zu 3000 Euro oder einen Sachpreis bis zu 1500 Euro gewonnen”. Um diesen zu erhalten müssten Sie nur eine 0900er-Nummer anrufen.
Wer von derartigen Anrufen bzw. vermeintlichen Anrufversuchen betroffen ist, sollte die entsprechenden Nummer notieren und diese der Bundesnetzagentur melden. Diese hat die Möglichkeit diese Nummern zu sperren und so den Betreibern dieser Masche das Geschäft zu verhageln. Nähere Informationen hierzu sowie die Kontaktdaten (Fax-Nr., e-Mail etc.) findet man auf der Seite der Bundesnetzagentur.
(Gefunden bei Augs.Blog)
[...] Immer geht es darum, dass die Betroffenen die angegebenen 0900er oder 0137er-Nummern anrufen sollen. Dies ist dann entsprechend teuer. Als Betreiber dieser Nummern sind häufig irgendwelche Briefkastenfirmen im Ausland registriert, so dass es für Verbraucherzentralen schwierig ist gegen diese Verstöße gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb vorzugehen. Sehr viel wirkungsvollere Maßnahmen kann die Bundesnetzagentur ergreifen und macht hiervon – wie in einer Pressemitteilung von heute zu lesen ist – auch rege Gebrauch Alleine seit Mai 2006 hat die Bundesnetzagentur 237 Rufnummern aufgrund von Bewerbung durch Ping Anrufe oder sog. Gewinnversprechen abgeschaltet. Zu 78 Rufnummern wurde zusätzlich ein Rechnungslegungs- und Inkassoverbot ausgesprochen. [...]