Immer wieder fragen Verbraucher, die von einem Call-Center angerufen wurden, woher dieses ihre Daten habe. Teilweise konnte der Call-Center-Mitarbeiter sogar die Kontodaten vorlesen - um gleichzeitig anzubieten, gegen einen Betrag X vor Datenhandel zu schützen.
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat nun über einen recht spektakulären Fall von Datenweitergabe berichtet. Ihr wurde ein CD mit 17.000 Datensätzen zu gespielt, die auch die Kontonummern der jeweiligen Personen enthielt. Über die Quelle dieser Datensätze kann allerdings nur spekuliert werden
Im Dunkeln blieb bislang, woher die Daten stammen. Viele Betroffene, die sich bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein beschwerten, gaben an, dass sie vor längerer Zeit SKL-Lose per Kontoabbuchung bezahlt haben. Die Verbraucherzentrale hat anonym eine CD mit über 17.000 Datensätzen erhalten. Neben dem Namen, der vollständigen Adresse mit Telefonnummer und dem vollständigen Geburtsdatum sind die kompletten Bankdaten von über 17.000 Verbrauchern auf dieser Diskette gespeichert. Die Namen der Exceldateien weisen auf die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) hin.
Man benötigt sicher nicht viel Fanatsie, um zu glauben, dass diese CD auch anderswo gelandet ist.
Das eigentlich Problem ist doch, dass weiterhin Vertragsabschlüss die durch unzulässige Werbeanrufe abgeschlossen wurden, weiterhin gültig sind.
Wie ich selber erfahren musste, läuft das bei einigen Firmen so ab, dass obwohl gar kein Vertrag geschlossen wurde, Geld abgebucht wird. Wenn dann Beschwerde oder gar eine Strafanzeige kommt, dann heisst es einfach von Seiten der Firma “Wieso? Wir haben doch mit der Person am Telefon einen Vertrag abgeschlossen”.
Dieses ist zwar in vielen Fällen erstunken und erlogen, nur führt dieses dann bestenfalls dazu, dass der Betroffene sein Geld wiederbekommt, aber keine weiteren strafrechtlichen Ermittlungen folgen, da man eben nur von einem Missverständnis ausgeht.
Und alle die sich nicht beschwerden, da sie ihr Konto nicht im Blick haben(zB ältere Leute ect) gehen halt leer aus, da sie der Abbuchung nicht widersprechen und davon ausgehen, dass dort schon alles richtig abläuft…
Ich habe eine wichtige Frage: Die Daten eines guten Freundes (wirklich^^) wurden wohl auch verkauft, denn diesen Monat haben zig Lottofirmen bei ihm abgebucht. Anrufe gabs in der Zeit wohl “sie haben sich angemeldet blabla”, aber er hat immer klargemacht, dass er NICHT angemeldet sein will und KEINEN Dienst in Anspruch nehmen will.
Jetzt schaut er seinen Kontostand an und merkt, dass 1000 (!!!) € fehlen und von Kontogesellschaften abgebucht wurden.
Welche Schritte sind fuer diesen Fall empfohlen?
Anwalt? Anrufen und Rueckueberweisung fordern? Bringt letzteres was?
und kann man irgendwie rausfinden, ob die Daten verkauft wurden bzw wurde veroeffentlicht, wessen Daten auf diesen kursierenden CDs sind?
Er war mal bei Bwin angemeldet, kann das daran liegen (also, dass seine Daten von denen verkauft wurden?).
Kann man Bwin dann irgendwie belangen?
Schnelle Antwort waere klasse. Danke im voraus!
sry, nicht von Kontogesellschaften abgebucht, von Lottogesellschaften natuerlich!
Voll die Mieze ey,
was solche Fragen in einem Kommentar-Post sollen, frag ich mich immer wieder. Da gibts doch frageinenanwalt.da oder antispam,de oder echte foren dafür…
ts ts ts
andi