Winnerking/Magolino locken in Vertragsfalle

Montag, 2. März 2009

Die Magolino GmbH treibt mal wieder ihr Unwesen und lockt Verbraucher in die Vertragsfalle. Diesmal mit neuer Anschrift (Strümpellstr. 8, 91052 Erlangen) und neuem Geschäftsführer (Boris Hingelbaum). Betroffene können die Zahlung aber getrost verweigern.

Es werden massenhaft Werbe-E-Mails verschickt, in denen vollmundig ein Gewinn versprochen wird

Das ist kein Scherz, Sie sind unser 33.333er Winnerking E-Mail Empfänger!

Hallo Ronny Jahn,

wir gratulieren Ihnen ganz herzlich!

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Wie ist das nur möglich werden Sie fragen?

Ja Ronny, nur Winnerking bringt Ihnen diese traumhaften Gewinne in greifbare Nähe. Denn Winnerking trägt Sie konstant und zuverlässig in monatlich bis zu 200 ausgewählte Preisausschreiben ein und erhöht erwiesenermaßen Ihre Chancen auf einen dieser exklusiven Gewinne. Die Abwicklung erfolgt natürlich technisch zuverlässig und nach sorgfältiger redaktioneller Auswahl. Lassen Sie nicht die Chance Ihres Lebens entgehen, Herr Jahn!

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Die Sätze “Holen Sie sich hier Ihr Willkommensgeschenk ab und testen Sie uns” und “Ist für Sie auch etwas dabei? Dann machen Sie mit!” sind mit einem personalisierten Link versehen. Wenn man diesen anklickt, hat man nach Vorstellung der Magolino GmbH prompt einen Vertrag über 89,88 € geschlossen - ohne dass man seine Daten noch extra eingeben muss. Dieser Vertrag wird dann auch nach dem Anklicken mit einer weiteren E-Mail in Rechnung gestellt.

In dieser E-Mail wird auch noch einmal auf das Widerrufsrecht hingewiesen, dass man innerhalb von zwei Wochen ausüben könne. Gleichzeitig heißt es in der Bestätigungs-E-Mail

Nach Ablauf von zwei Wochen gehen wir davon aus, dass Sie unser Angebot auch weiterhin in Anspruch nehmen möchten. Ihr Abonnement verlängert sich dann automatisch um 12 Monate, für monatlich nur 7,49 Euro (=89,88 € jährlich, zahlbar im voraus).

Hiervon sollten sich Betroffene nicht verunsichern lassen! Allein durch das Anklicken eines Links in einer Werbe- bzw. Gewinnbenachrichtigungs-E-Mail wird kein Vertrag begründet - auch dann nicht, wenn irgendwo im Kleingedruckten etwas anderes steht. Dies genügt für einen wirksamen Vertragsschluss nicht!

Betroffene können die Zahlung also getrost verweigern und sollten sich auch nicht durch irgendwelche Mahnungen einschüchtern lassen, auch dann nicht wenn sie von Inkassobüro oder Rechtsanwalt kommen sollten.

Nähere Informationen zu der Thematik finden Sie auch in den FAQ Internetvertragsfallen

27 Kommentare zu “Winnerking/Magolino locken in Vertragsfalle”

  1.  
    27 — Moelke
     

    hab schon zweimal das vergnügen gehabt von diesen ganoven post zu bekommen infach ignorieren,das hat zur folge das die deutsche post portoeinnahmen hat.gruß an alle

  2.  
    26 — Katrin
    7. September 2009 | 11:38
     

    Hallo,
    mir wurden ständig mails von der Firma mit Drohbriefen geschickt,
    das sind zwei dicke die nichts anderes machen Menschen zu verarschen.
    Macht nicht den Fehler und schenk denen Geld , damit die sich vollfressen können.

  3.  
    25 — Hans
    7. September 2009 | 11:36
     

    Hey leute mach teuch wegen dem nicht verrrückt das sind betrüger weiter nichts einfach ignorieren.

  4.  
    24. April 2009 | 14:49
     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    sie lassen ja nicht locker, wenn es nicht so eine windige Idee wäre,
    dann könnte man echt sagen,Sie klemmen sich richtig in Ihren Job rein!

    Danke für Ihr Anschreiben vom 20.4.2009!

    Mit Ihren Ausführungen wollen Sie mir echt weiß machen ,daß dadurch ein
    Vertrag
    zustande gekommen ist?
    Wo bitte schön, wäre denn da meine oder von demjenigen oder derjenigen,
    die Unterschrift,
    die Ihre Seite angeklickt haben soll? Wo haben Sie eigentlich meine
    Adresse her? In meiner Familie
    nutzen den Internetanschluss meine 4 Kinder,meine Frau, meine
    Schwiegereltern und mein Hamster, wer hat denn dann den angeblichen
    Vertrag angeklickt? Also, wenn nicht schon so viele auf solche
    Internetstrolche hereingefallen wären, dann könnte man ja herzlich
    drüber lachen!

    Eine Bestätigungsmail an mich mit der Anschrift : Herr Mustermann - da
    kann ich doch nur laut lachen!

    Mittlerweile muß ich doch öffters Ihre nicht locker lassenden Schreiben
    und E-Mails beantworten und
    ich erlaube mir höflichst, meine Zeit Ihnen in Rechnung zu stellen.Ich
    würde sagen 150,00 € wären angemessen, für das Beantworten Ihrer
    “Schreiben”. Den Verrechnungsscheck können Sie an meine Adresse
    schicken.

    So, ich wünsche Ihnen übers Wochenende eine leuchtende
    Idee, wo Sie in Zukunft mit seriösen und sinnvollen Dingen
    Ihr Geschäft betreiben können!
    Mit mir können Sie viel Geld verdienen, Sie sparen pro Brief 55 Cent,
    wenn Sie Ihre
    unberechtigten Forderungen einstellen!Ich sehe der Sache äusserst
    gelassen entgegen.
    Für die Zahlung meiner Fordeung gewähre ich Ihnen großzügig 10 Tage
    Zeit!

    Mit freundlichen Grüßen ( so freundlich sind sie allerdings nicht mehr)

    D.Hauschild

  5.  
    23 — Katrin
    22. April 2009 | 20:26
     

    Hallo Zusammen, habe mitlerweile auch schon die 3.Mahnung bekommen, habe dort angerufen und gefragt was ich da bitte für einen Vertrag abgeschlossen habe….und habe dem Herren auch gleich gesagt das ich nicht einsehe irgendetwas zu zahlen. dann meinte er dann werde ich halt weiter Mahnungen bekommen, und kaum zu glauben einen Tag später schon in meinem Briefkasten.
    Würde gerne wissen ob ich wirklich nicht zahlen soll…. nicht das ich da richtig in die Schulden komme?????!soll ich alles ignorieren?
    Hoffe auf Rat von euch! LG Katrin

  6.  
    22 — Jürgen
    21. April 2009 | 19:05
     

    ich Habe auch schon die Bank von den angeschrieben
    was die so machen um an Geld zu kommen !!!!;-(((
    hoffe da kommt noch was

  7.  
    21 — Melanie
    20. April 2009 | 09:44
     

    Also ich habe ja bereits berichtet das ich auch zu dem Kreise derer gehöre die in regelmäßigen Abständen Mahnung und Androhungen bezüglich Rechtsabteilung bekomme. Ich muss sagen mir wird schon ganz flau… soll ich da wirklich gar nicht reagieren. Man hat doch Angst das zum Schluss der dicke Hammer kommt…

Seiten: [3] 2 1 » Show All

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Bitte keine Anfragen "Was soll ich tun?", "Wie soll ich mich verhalten?". In den meisten Fällen sind diese Fragen völlig überflüssig, weil die nötigen Informationen in dem Artikel stehen oder jedenfalls bereits entsprechend verlinkt sind. Wer darüber hinaus eine individuelle Rechtsberatung wünscht, muss sich an eine Verbraucherzentrale oder an einen Anwalt wenden.

Nachtrag: Da dieser Hinweis offenbar nicht fruchtet, werden ab sofort jegliche Anfragen nach rechtlicher Beratung nicht mehr freigeschaltet bzw. gelöscht. Tut mir leid, aber sonst quellen die Kommentare über.

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