Wieder einmal ist das Thema SMS-Flirt Thema einer Staatsanwaltschaft. Diesmal wurden die Geschäftsräume des Privatsenders RTL 2 durchsucht, meldet welt.de.
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf gewerbsmäßigen Betrug. Allein von 2005 bis 2006 versandten die gutgläubigen Opfer insgesamt 500.000 SMS-Nachrichten zu einem Preis von 1,99 Euro. Den Ermittlungen zufolge wurden ihnen vorgegaukelt, dass sie mit realen Personen in Kontakt stehen. „Einen telefonischen oder persönlichen Kontakt hat es nie gegeben“, sagte Oberstaatsanwalt Winkler. Er sei immer mit fadenscheinigen Gründen abgelehnt worden.
Die Durchsuchungen fanden sowohl bei RTL 2 als auch bei Servicefirmen statt. Welche Rolle der Sender in dem Fall spielte, sei noch unklar.
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