vzbv und Computer Bild stellen Programm gegen Internetfallen vor

Vertragsfallen im Internet sind seit Jahren ein lästiges Thema. Mit rechtlichen Mitteln ist es schwierig, die Betreiber in ihre Schranken zu weisen. Auch wenn die Rechtslage eindeutig ist, sind diese Seiten erfolgreich, weil die Betroffenen um ihre Rechte nicht wissen und allein aus Angst die geforderten Beträge zahlen.

Daher muss erreicht werden, dass Verbraucher gar nicht erst auf die Seiten wie opendownload.de, nimimit.de oder oder oder … hereinfallen. Hierzu gibt es inzwischen einige Programme, die beim Surfen vor derartigen Seiten warnen.

Ein solches Programm haben nun auch die Computerbild gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vorgestellt. Ein sehr sinnvoller Ansatz … jedoch einer, der nur dann funktioniert, wenn das Programm auch eine große Verbreitung findet und auf vielen Rechnern installiert wird. Bislang war es leider so, dass sich die Verbraucher erst dann über Internetvertragsfallen informiert haben, wenn sie selbst darauf hereingefallen sind. Wenn durch diese Aktion jedoch viele Eltern auf die Idee kommen, eine solche Warnsoftware zu installieren, wäre sicher eine Menge gewonnen.

Sinnvoll wäre vor diesem Hintergrund auch eine Kooperation mit Anti-Viren-Programm-Herstellern.

Die Beschreibung des Programms von Computer Bild und das Programm selbst, findet man auf der Internetseite von Computer Bild zum kostenlosen download.

Besonders überzeugend finde ich die Möglichkeit, durch einen einfachen Knopfdruck neue Seiten als potentielle Internetvertragsfallen zu melden.

3 Kommentare

  1. Ein überflüssiges Programm. In jeder Hinsicht. Wer so ein Programm installiert weiß in der Regel, dass keine Zahlungsverpflichtung besteht und so jemand hat sich auch schon über das Thema informiert. Wenn er das aber weiß, muss er sich nicht mehr extra durch ein Programm schützen. Denn: Sowohl aus Datenschutzgründen als auch aus Sicherheitsgründen ist eine solche Software immer zumindest bedenklich und ein potentielles Risiko.
    Wer sich dagegen nicht über das Thema informiert, wird gar nicht erst auf die Software stoßen und es sich dementsprechend auch nicht installieren.

    Aufklärung ist gut und wichtig. Auf solche Programme kann der Verbraucher dann aber sehr gut verzichten.

  2. Den Satz finde ich „echt Klasse“ !!!

    „Besonders überzeugend finde ich die Möglichkeit, durch einen einfachen Knopfdruck neue Seiten als potentielle Internetvertragsfallen zu melden.“

    Na wenn es so wird, dann braucht der Verbraucher nicht mehr seinen gesunden Verstand einzuschalten.
    Wie bei dem Pawlow-Hund oder den dressierten Tieren.
    Auf das Knöpchen drücken und schon hast du dein Essen. Aber für „Generation doof“ ist es wahrscheinlich die einzige Lösung…. Schade eigentlich… Aber scheinbar ist es so gewollt.

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